KONZEPT

DIE KUNSTKÄSTEN DER STADT SCHAFFHAUSEN

Im Jahr 2001, als der Kanton Schaffhausen das 500-Jahr-Jubiläum seines Beitritts zur Eidgenossenschaft feierte, wurde das Projekt der Kunstkästen von der UBS Schaffhausen in Zusammenarbeit mit Stadt und Kanton ins Leben gerufen.
2009 übernahm die Vebikus Kunsthalle Schaffhausen von der Stadt die Verantwortung für die Kunstkästen und engagierte externe Kuratorenteams (Birswanger Collection und DAS SYSTEM) für zwei eigenständige Ausstellungsserien. Aus Anlass des 30jährigen Jubiläums bespielte die Vebikus Kunsthalle 2015 die Kästen selbst.

PROJEKT 2016 VON URBANSURPRISE

Ab 2016 übernimmt URBANSURPRISE von der Vebikus Kunsthalle Schaffhausen das Curating der Kunstkästen und nutzt diese spezielle Ausstellungsmöglichkeit im öffentlichen Raum, um die Schnittstellen zwischen Kunst und Architektur auszuloten.

«KUNST TRIFFT ARCHITEKTUR TRIFFT KUNST»

In den Disziplinen Kunst und Architektur finden immer öfter gegenseitige «Grenzüberschreitungen» statt. Dabei stellt sich die Frage: «Wo und wann wird Kunst zur Architektur und umgekehrt Architektur zur Kunst?» Dieses unscharfe Kräftefeld, der Dialog und das Wechselspiel an den Schnittstellen sind die Themen der aktuellen Ausstellungsserie in den sechs Kunstkästen der Stadt Schaffhausen.
Die Beiträge «künstlerische Architektur» und «architektonische Kunst» sowie die Standorte im urbanen Stadtraum Schaffhausens. Die Beiträge changieren in dialogischer Form zwischen die beiden «Disziplinen» und sensibilisieren im weitesten Sinn auch eine Auseinandersetzung mit dem Kontext der Stadt. Das Publikum – eilende Passanten, Stadtflaneure genauso wie Rheinspaziergänger – wird in diesem öffentlichen Ausstellungskontext durch die Werke angeregt, den gewohnten Gang durch die Stadt zu entschleunigen und einen Moment lang inne zu halten. Diese kurze Aufmerksamkeit kann verblüffen, erfreuen oder zum Nachdenken anregen.